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Biogene Gase - Unterer Lindenhof - Teilprojekt 4.2 "Aufbereitung von Gärresten"



Bioenergieforschungsplattform Baden-Württemberg – Teilprojekt 4.2 – Herstellung eines handelsfähigen Düngers aus Gärresten

Projektträger:

Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz Baden-Württemberg (MLR) und Baden-Württemberg Stiftung

Laufzeit:

07/08 bis 06/11

Projektverantwortung:
  • Prof. Dr. Stefan Pelz
Projektpartner:
  • Universität Hohenheim
  • Universität Stuttgart
  • Hochschule Reutlingen
Projektmitarbeiter:
  • M.Sc. Daniel Schloz
Beschreibung:

Ziel

Im Teilprojekt 4.2 der Bioenergieforschungsplattform Baden-Württemberg werden durch die Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg in Zusammenarbeit mit dem Institut für Agrartechnik der Universität Hohenheim Verfahren der Aufbereitung und Verdichtung von Gärresten entwickelt und getestet. Ziel ist die Bereitstellung eines organischen Handelsdüngers auf Basis von Gärresten aus Biogasanlagen, der insbesondere den logistischen Anforderungen, die an ein Düngesubstrats gestellt werden, entspricht. Sowohl der Nährstoffgehalt und der hohe Anteil organischer Substanzen als auch ein an manchen Orten bereits auftretendes Entsorgungsproblem der Gärreste sprechen für deren Verwertung als Handelsdünger. Voraussetzung hierfür ist die ausreichende Verdichtung der Gärreste, um eine möglichst effiziente Bereitstellung und Ausbringung sowie einen hohen Nährstoffgehalt zu gewährleisten. Dieser Verwertungsweg stellt gleichzeitig einen wirksamen Ansatz für geschlossene Stoffkreisläufe im Sinne nachhaltigen Wirtschaftens dar. Vor dem Hintergrund der innovativen Nutzungsmöglichkeiten von getrockneten Gärresten zur Herstellung von handelsfähigem Dünger oder alternativ auch von Brennstoffen wird als Verfahren der Verdichtung die Pelletierung gewählt. Gärreste-Pellets ermöglichen die Untersuchung beider Verwertungsvarianten. Dabei eröffnet sich gleichzeitig die Möglichkeit, Mischungen von Gärrückständen und anderen organischen sowie mineralischen Reststoffen (z.B. Asche) vor dem Hintergrund ihrer Eignung als Düngesubstrat herzustellen und zu untersuchen.

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20.05.2012